Methoden, mit denen ich arbeite...

Nachdem Sie mir telefonisch oder per E-Mail kurz Ihr Anliegen geschildert haben, vereinbaren wir ein Erstgespräch.
In diesem Gespräch klären wir, welches Ziel Sie mit der Beratung erreichen wollen. Ich erläutere Ihnen meinen Vorschlag zum Ablauf der Behandlung. Sie haben so die Möglichkeit, mich und meine Arbeit kennenzulernen, alle offenen Fragen zu klären und zu entscheiden, ob ich die „passende“ Beraterin für Sie und Ihr Thema bin.


Warum es wichtig ist, zu wissen, mit wem Sie es zu tun haben?

Hier in Kürze die verschiedenen Berufsgruppen, die Psychotherapie anbieten:

Psychiater sind Ärzte, mit einer abgeschlossenen Ausbildung im Fachgebiet Psychiatrie. Als Arzt dürfen Sie Medikamente verschreiben und über alle Kassen abrechnen.

Psychologen haben ein Psychologie Studium abgeschlossen und können als klinische Psychologen mit Patienten arbeiten oder in vielfältigen anderen Bereichen in denen psychologische Vorgänge von Interesse sind (Wirtschaft, Politik, Werbung...)

Psychotherapeuten können Ärzte oder Psychologen mit einer abgeschlossenen Psychotherapie-Ausbildung sein. Gegebenenfalls,  je nach Ausbildungsinstitut, werden auch Theologen oder Soziologen zugelassen.

Heilpraktiker für Psychotherapie sind Heilpraktiker, denen eine Heilerlaubnis durch das örtlich zuständige Gesundheitsamt, nach erfolgreich bestandener schriftlicher und mündlicher Prüfung durch einen Amtsarzt, erteilt wurde. Die Heilerlaubnis ist auf den Bereich der Psychotherapie eingeschränkt.

Wie Sie erkennen können, ist das, was diese verschiedenen Berufsstände eint, das Interesse an der Psyche des Menschen und das Bedürfnis, Ihnen als Patient bestmöglich zu helfen.

Sie haben die „Qual der Wahl“. Vertrauen Sie Ihrer Intuition, und suchen Sie sich aus dem vielfältigen Angebot den für Sie passenden Menschen als Therapeuten aus. Denn Sympathie führt zu Vertrauen und Vertrauen zu einer guten, lösungsorientierten, gemeinsamen Arbeit.

Es gibt verschiedene Therapierichtungen:

Die Psychoanalyse, abgeleitete tiefenpsychologische Psychotherapieformen, Verhaltenstherapie, Hypnose-Therapie, NLP, systemische Therapie...

Ich arbeite bevorzugt mit Hypnose-Therapie, weil sie Elemente aus der Tiefenpsychologie, der Verhaltenstherapie, dem NLP und der systemischen Therapie beinhaltet und dabei höchst effizient ist.

Hypnosetherapie

Das Internet ist voll von Angeboten in Sachen Hypnose- bzw. Hypnose-Therapie.

Der Unterschied in der Benennung hat zum einen eine rechtliche Bedeutung:

Hypnose darf in Deutschland jeder anbieten, der sich dazu berufen fühlt. Hypnose-Therapie ist nur Ärzten, psychologischen Psychotherapeuten und Heilpraktikern für Psychotherapie vorbehalten. Hypnotherapie ist dasselbe wie Hypnosetherapie.

Mir ist wichtig, dass Sie erkennen, dass mein Angebot zur Hypnose-Therapie nichts mit Showhypnose, Blitzhypnose, Willenlosigkeit, Sekten oder Geheimdiensten zu tun hat. Es handelt sich um eine moderne Weiterentwicklung der ältesten Form von Psychotherapie, deren Beginn sich bis ins zweite vorchristliche Jahrtausend zurück verfolgen lässt.

Am 27. März 2006 wurde der Hypnose-Therapie vom „Beirat Psychotherapie der Bundespsychotherapeutenkammer“ die wissenschaftliche Anerkennung verliehen. Seither hat sich die Hypnose- Therapie als neue, psychotherapeutisch anerkannte Größe neben der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, der Gesprächstherapie und der Verhaltenstherapie etabliert.

 

Was passiert in Ihrem Gehirn während einer hypnotischen Trance?

Das Besondere der Hypnose ist ein fokussierter Bewusstseinszustand, der mit einer tiefen Entspannung bei höchster Aufmerksamkeit und Klarheit einhergeht.

Stark vereinfacht dargestellt kann man sagen, dass unsere linke Gehirnhälfte für rationales Denken (Logik und Wörter) sowie für analytische und mathematische Prozesse zuständig ist.

Die rechte Gehirnhälfte steht für Kreativität und Symbole. Sie steuert Gefühle, wird durch Metaphern aktiviert, wobei eigene, passende Bilder, Symbole, Melodien und Gerüche entstehen können.

Im Zustand der Hypnose geht die linke Gehirnhälfte in den Standby-Modus, während die rechte Gehirnhälfte kreativ und intuitiv arbeiten kann.

Jeder kennt diesen tiefenentspannten, Tagtraum-ähnlichen Zustand bereits von alltäglichen Trancen (z.B. beim Autofahren, aus dem Fenster schauen, mit den Augen einen Punkt fixierend).

 

Im hypnotischen Zustand haben Sie einen viel besseren Zugang zu Ihren Gefühlen. Das rationale Denken ist ein wenig gedämpft, aber keinesfalls ausgeschaltet. Sie verlieren zu keinem Zeitpunkt die Kontrolle. Sie sind jederzeit ist in der Lage, einen therapeutischen Trancezustand augenblicklich zu verlassen, wenn etwas passiert, was sich für Sie nicht sicher anfühlt. Denken Sie an das Beispiel beim Autofahren. Sie bremsen sofort, wenn sie die roten Rücklichter Ihres Vordermanns sehen und sind wieder hellwach. Dasselbe passiert auch in einer hypnotischen Trance, wenn etwas gegen Ihren Willen geschieht.

Die moderne Hypnose-Therapie verbindet Techniken aus der Psychoanalyse, der Verhaltenstherapie oder der Systemischen Therapie. Sie zeigt Klienten, wie sie auch außerhalb der Therapie im Alltag Schmerzen kontrollieren, ihre Ängste in den Griff bekommen, selbstsicher auftreten oder besser schlafen können. Aber auch, wie sie Einfluss auf körperliche Krankheiten wie Neurodermitis, Rückenschmerzen, Bluthochdruck, etc. nehmen können. Sehr effektiv ist die Hypnose-Therapie Anwendung beim Aufdecken von Konflikten und auf der Suche nach Lösungen für Problemstellungen, bei der Sie sich mit dem rationalen, logischen Denken Ihrer linken Gehirnhälfte schwer tun. Gerade verdeckte Konflikte sind häufig ein Auslöser für psychosomatische Folgeerkrankungen. Die frühzeitige Behandlung ist deshalb eine gesundheitsförderliche Prophylaxe.

Hypnose wird auch außerhalb von Psychotherapien angewandt, und kann z.B. bei Zahnbehandlungen die Spritze ersetzen. Auch nach Operationen kann sie unterstützen. Postoperative Übelkeit und Wundschmerzen können verringert  sowie die Wundheilung erheblich verbessert werden. Eine Trance führt bei vielen Klienten bereits zu einem äußerst angenehmen Zustand, in dem sich muskuläre Verspannungen lösen können. Viele Klienten berichten von einer Verbesserung Ihres Schlafs.

So unglaublich sich das vielleicht anhören mag, so einfach ist die Erklärung: Jeder Mensch heilt sich selbst. Operationen und Medikamente sind große Errungenschaften der Medizin und haben die Lebenserwartung beträchtlich steigern können. Allerdings wird niemand gegen seinen Willen geheilt. Im Umkehrschluss heißt das: Jeder Mensch, der gesund werden will, sucht sich die Unterstützung, die er braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Deshalb kann man mit Methoden, wie der Hypnose-Therapie, die die Selbstheilungskräfte aktivieren, sehr viel erreichen. Letztlich ist auch jede Hypnose eine Selbsthypnose.  

Wie läuft eine Hypnosebehandlung ab? 

  1. In der Anamnese schildern Sie Ihre Probleme und Symptome.
  2. Wenn Hypnose für Sie in Frage kommt, prüfe ich Ihre innere Bereitschaft.
  3. Hypnose Einleitung mit dem Ziel, dass Sie körperlich und geistig zur Ruhe kommen.
  4. Vertiefungsphase: Sie sind im Zustand der vertieften Hypnoseentspannung.
  5. Therapiephase: Sie befinden sich einem Zustand höchster, unbewusster Aufmerksamkeit und öffnen sich Ihren eigenen, kreativen, neuen Lösungsideen.
  6. Aufwachphase: Bewusstsein und Körper werden allmählich wieder wach, und Sie kehren erfrischt, entspannt und aufmerksam wieder in den Raum zurück.

Übrigens...

  • Sie können während der Hypnose denken und sprechen, laufen und Handlungen ausführen. Sie sind nicht „ausgeliefert“. Das ist auch gut so, weil wir so auch viel besser zusammenarbeiten können.
  • Sie erinnern sich sehr klar an alles, was Sie während der Hypnose gehört, erfahren, gesagt, nicht gesagt und gedacht haben.
  • Hypnose wirkt nach.
  • Sie wachen aus einer Hypnose früher oder später alleine auf. Auch wenn ich, als Ihr Therapeut, nichts tun würde.
  • Geben Sie der Hypnose 72 Stunden Zeit, die volle Wirkung zu entfalten. Sie können jetzt schon gespannt sein, auf wie viele Bereiche Ihres Lebens die Hypnose eine förderliche Auswirkung hat.
  • Erzählen Sie Dritten erst nach diesen 72 Stunden von der Hypnose.

Anwendungsgebiete

  • Lösungsorientiertes Hypnose-Coaching
  • Konzentrations- und Leistungssteigerung
  • Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl steigern
  • Ängste/Phobien
  • Stressbewältigung/ Burnout Prävention
  • Schmerzreduktion
  • Essstörungen
  • Tiefenentspannung
  • Unterstützende Anwendungen bei diversen körperlicher Symptome
  • Rauchentwöhnung
  • Gewichtsreduktion
  • Regression / Progression
  • Hypnotische Operationen (Magenband etc.)

Ausschlusskriterien / Wann darf keine Hypnose angewandt werden?

  • geistig behinderte Menschen
  • schwere Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Menschen, die kürzlich einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatten
  • Psychosen (Schizophrenie, bipolare Störungen, endogene Depressionen, Borderline-Störungen oder anderen schweren psychischen Erkrankungen; insbesondere, wenn Wahn oder dissoziative Symptome vorliegen)
  • Menschen die Psychopharmaka einnehmen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Thrombose-Patienten
  • Epilepsie
  • Schwangere

Sollten Sie also unsicher sein, ob eine Hypnose-Therapie für Sie sinnvoll ist, kontaktieren Sie mich gerne via E-Mail oder rufen Sie mich an.

 

Gesprächstherapie

Die Gesprächstherapie ist für alle Klienten geeignet, die eine längerfristige, vertrauensvolle, begleitende Methode wünschen. Sie bietet Ihnen und Ihren schon länger bestehenden Problemen Raum und Zeit. Diese Methode in Reinform sieht eine längerfristige Begleitung mit zumeist einem wöchentlichen festen Termin vor, kann jedoch mit allen anderen Methoden auch kombiniert werden, je nach Therapieverlauf und Verbesserung Ihres individuellen Wohlbefindens.

In der Gesprächstherapie geht es nach Anamnese zur gemeinsamen Auftragsklärung:

  • Welche Erwartungen haben Sie an das Ergebnis der Therapie?
  • Was soll anders werden?
  • Wie sieht diese Verbesserung optimaler Weise aus?
  • Zielfindung (Ziele werden auf Ihren Nutzen, Ihre Risiken und Nebenwirkungen ausführlich besprochen.

Während einer Gesprächstherapie gehört Ihnen, wie sonst auch, meine ungeteilte, offene und wertschätzende Zugewandtheit.

Jede Therapiestunde bietet ausreichend Gelegenheit, die alltäglichen Gedanken, Erlebnisse, Gefühle und Bedürfnisse mit mir zu besprechen. 

 

Verhaltenstherapie

 

Die moderne Verhaltenstherapie setzt sich aus verschiedenen Psychotherapieformen zusammen. In der Verhaltenstherapie steht die Hilfe zur Selbsthilfe im Mittelpunkt. Gemeinsam identifizieren wir die Methoden, die Sie dabei unterstützen können, Ihr Leid zu mindern und Ihre Handlungsfähigkeit wiederherzustellen.

  Wir arbeiten zukunfts- und lösungsorientiert

  • Startpunkt ist das Verhalten, dass sich jetzt gerade zeigt und wir beobachten können
  • Jedes Verhalten kann gelernt, aber auch wieder verlernt werden

Wenn Sie sich etwas angewöhnt haben, dass Ihnen Probleme verursacht, ist dies das Resultat eines Lernprozesses. Wenn Sie das Verhalten ändern wollen, weil es Ihnen mehr Ärger als Freude bereitet, arbeiten wir zusammen daran.

  • Wir suchen neue, für Sie stimmige Verhaltensweisen.
  • Wir probieren sie aus, wenn sie für Sie passen, verwandeln wir sie in eine neue Gewohnheit.
  • Wir müssen nicht zwingend Ursachenforschung betreiben. Dies trifft besonders auf das Themenfeld der Ängste und Phobien zu.

Auch hier ist alles nachvollziehbar; nichts passiert gegen Ihren Willen.

Themen bei denen ich verhaltenstherapeutische Interventionen empfehle:

  • Ängste
  • Phobien
  • Zwänge
  • Essstörungen
  • Beziehungsprobleme
  • Spannungskopfschmerzen
  • Harninkontinenz

Begleitend zu einer ärztlichen Konsultation hat sich die Verhaltenstherapie bei den nachfolgenden Themen als sehr wirksam erwiesen:

  • Hoher Blutdruck
  • Asthma
  • Schlaflosigkeit (Insomnie)
  • Tinnitus
  • Stottern
  • Bruxismus (Zähneknirschen)

Verhaltenstherapie und Hypnose

Verhaltenstherapie und Hypnose sind zwei Therapieverfahren, die ich bei meiner Arbeit sehr gerne kombiniere, da sie sich sehr gut ergänzen. Sie können aber auch einzeln angewendet werden. Alle verhaltenstherapeutischen Verfahren, verfolgen das Ziel,für Ihre Entspannung zu sorgen, wie z.B.

  • Achtsamkeitstraining
  • Euthyme Therapie
  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelentspannung
  • Bodyscan (Wahrnehmung dessen

In Verbindung mit Hypnose sind sie sehr wirksame Mittel, um dem Stress Ihres Alltags, der Mehrfachbelastung, und damit Ihrer Überforderung langfristig zu entkommen.

Ich lade Sie ein, sich von mir ein Therapieangebot vorschlagen zu lassen. Es ist auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten – ich freue mich sehr, wenn Sie mich ansprechen. 

Vertrauen ist eine Oase im Herzen, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.