Essstörungen

Wenn...

  • eine Einladung zum gemeinsamen Essen zur Qual wird
  • die Gedanken ständig um das Thema Nahrung kreisen
  • das Gewicht auf der Waage unendlich wichtig ist
  • Veränderungen des Körpergewichts engmaschig kontrolliert werden
  • Schokolade, Kuchen und andere hochkalorische Speisen vermieden werden
  • Ganze Mahlzeiten ausgelassen werden
  • Vor jedem Bissen der Kaloriengehalt  berechnet wird
  • Süßstoffe, Appetitzügler oder Nahrungsergänzungsmittel auf dem Speiseplan stehen
  • Sie rauchen, um weniger Hunger zu spüren
  • Sie kauen und ausspucken, anstatt zu schlucken und zu verdauen
  • große Flüssigkeitsmengen getrunken werden, um die Nahrungsaufnahme zu begrenzen oder um besser erbrechen zu können
  • Lebensmittel gehortet werden
  • Unmengen an Salz, Pfeffer oder anderen Gewürzen oder sogar Glasreiniger dem Essen zugesetzt werden, um es ungenießbar zu machen
  • Sie sich ekelerregende Bilder rund um Lebensmittel auf Ihrem Teller ausmalen, um den Konsum unattraktiv zu machen
  • Sie vermeiden in der Öffentlichkeit zu essen, um keine Kommentare zum Essverhalten auszulösen
  • einengende Kleidung getragen wird, um ein frühzeitiges Völlegefühl zu erzeugen
  • Zungenpiercings oder Verletzungen im Mundraum mutwillig herbeigeführt werden, um die Nahrungsaufnahme zu erschweren
  • Sie an Über- oder Untergewicht leiden
  • Sie zu ungewöhnlichen Zeiten essen
  • Sie nach dem Essen, einer Gewichtszunahme durch Erbrechen entgegenwirken
  • Sie Essanfälle haben
  • Sie furchtlos wegen einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung durch Ihr Essverhalten sind
  • Ihre Lebensqualität oder Leistungsfähigkeit durch das Thema Essen eingeschränkt ist
  • Sie sich aus dem Leben hungern
  • Sie sich nicht vorstellen können, ohne Ihre Essstörung zu leben

 

Dann..

sind all das Symptome für ein mögliches Vorliegen einer krankhaften Essstörung.

 

Sie kennen Ihre Krankheit

Unabhängig davon, wie oft Sie beim Lesen der Wenn-Bedingungen genickt haben, kennen Sie Ihre Krankheit sehr genau. Sie bestimmen den Zeitpunkt Ihrer Befreiung von den Fesseln der Essstörung, die Ihr Leben und Ihren Alltag dominiert.

 

Diagnose

Eine diagnostische Zuordnung ist erst nach einem ausführlichen Erstgespräch möglich. In der Medizin kennt man verschiedene Formen von Essstörungen, wobei Mischformen häufig und die Übergänge fließend sind.

Es wird zwischen Magersucht (Anorexia Nervosa), Ess-Brech-Sucht (Bulimia Nervosa), unspezifischer Ess-Sucht und wiederkehrenden Essanfällen ohne Gegensteuerung (Binge Eating) unterschieden. Die beiden letztgenannten führen häufig zu Übergewicht.

 

Die Krankheit loszulassen ist nicht einfach

Wenn Sie an einer Essstörung erkrankt sind, ziehen Sie es vielleicht vor, sich nicht in Behandlung zu begeben, weil Sie sich nicht vorstellen können, ohne Sie leben zu wollen. Die Essstörung hat Ihnen gute Dienste erwiesen? Sie war da und hat Ihnen Halt gegeben, als keine Hilfe kam?

Vielleicht haben Sie viele Komplimente über Ihre schlanke Figur bekommen? Vielleicht empfinden Sie jeden Tag, an dem Sie den Hunger besiegt haben, als persönlichen Triumpf? Vielleicht konnten Sie Gefühle wie Wut, Trauer, Einsamkeit oder Minderwertigkeit durch Nichtessen, Erbrechen oder Überessen besser ertragen? Vielleicht gibt Ihnen Ihre Krankheit das Gefühl überlegen, besonders, besser oder stärker als andere zu sein?

"Glaube nicht alles, was Du über Dich denkst" (Byron Katie)

 

Warum Sie für eine Leben ohne Essstörung kämpfen sollten:

  • Weil Sie spüren, wie es ist, Liebe und Anerkennung zu bekommen, ohne etwas dafür tun zu müssen
  • Weil es schön ist, wenn man sich selbst mag
  • Weil Sie es genießen werden, Ihren Alltag ohne Druck und Hetze zu erleben
  • Weil Sie wieder mehr Zeit für alles, was Sie glücklich macht, haben werden
  • Weil Sie wieder gute Gefühle haben werden
  • Weil Sie sich trauen werden, auch alte, negative Gefühle zu spüren und an Ihnen zu wachsen
  • Weil Sie wieder Mut haben werden, Dinge zu verändern
  • Weil Sie Freizeitbeschäftigungen entdecken werden, die Ihnen Freude machen
  • Weil Sie wieder unbeschwert lachen können
  • Weil Sie wieder mit Freunden und der Familie an einem Tisch sitzen können
  • Weil Sie Ihre Lebensqualität und Ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern werden
  • Weil Sie endlich wieder frei sind...

 

"Es geht nicht um Perfektion. Oder Sieg. Oder Unbesiegbarkeit. Es geht um Verletzlichkeit. Das ist die einzig wahre Courage." (aus Peacefull Warrior)

 

Sie schaffen es, wenn Sie wollen

Meine Klientinnen, die an Essstörungen leiden, sind häufig sehr intelligent. Manchmal sind sie zu empathisch für die Umgebung, in der Sie aufgewachsen sind. Sie haben feine Antennen für alles, was schief läuft. Als Kinder sprechen Sie das offen aus, was die Erwachsenen gerne verbergen würden. Das soziale Umfeld reagiert mit Ablehnung, weil es mit der Wahrheit nicht umgehen kann oder sie nicht als wahr erkennt.

Meine Klientinnen lernen früh, Ihre offensichtlichen aber unerwünschten Gefühle zu unterdrücken. Sie geben sich die Schuld.

Die Essstörung wird zur Hilfe, um den inneren Druck loszuwerden. Doch diese Hilfe fordert einen hohen Preis.

Ist es das wert?

 

Die gute Nachricht

Alles, was Sie lernen können, können Sie auch wieder verlernen.

Die Strategie, die Ihnen als Kind das Überleben gesichert hat, ist für Sie, den heute selbstbestimmten Erwachsenen, nicht mehr die passende.

Sie können neue, bessere Wege im Umgang mit schwierigen Situationen finden. 

 

In unserer Therapie befassen wir uns mit den individuellen Entstehungs- und Auslösebedingungen Ihrer Essstörung. 

Wir lernen Ihr spezielles Essverhalten kennen. 

Sie führen Tagebuch über Ihr Erleben, Ihre Gefühle und Ihr Essverhalten.

Zusammen definieren wir Ihre Ziele und Zwischenziele auf dem Weg zu einem freien Leben.

Mit Hypnose unterstütze ich Sie auf diesem Weg.

Sie alleine bestimmen das Tempo, und nichts geschieht gegen Ihren Willen.

 

Ich bin sicher

Dank Ihrer besonderen Eigenschaft, Ihrer Intelligenz und Empathie werden Sie es schaffen, die Essstörung hinter sich zu lassen.

Den allerersten Schritt haben Sie bereits hinter sich. Der zweite Schritt ist die Kontaktaufnahme mit mir.

Wichtig für einen Therapieerfolg ist das gegenseitige Vertrauen. Nach meiner Erfahrung erkennen Sie das schon beim ersten Telefonat.

Ich freue mich auf Sie.